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Ausblick:
Wasserversorgung als Business
Die
öffentliche Wasserversorgung ist traditionell Aufgabe der Gemeinden
gewesen. Doch immer mehr Kommunen streben nach Effizienz und ziehen
sich aus der Wasserversorgung zurück. Sie überlassen privaten
Unternehmen das Feld, das ist billiger so.
Private Unternehmen bringen Kapital, Technologie
und Know-how mit. Ein Hand voll globaler privater Versorger, vorrangig
aus Frankreich und Großbritannien, sind in großem Stil
in der Branche tätig geworden, mit den verschiedensten Aufträgen
von der Betriebskonzession bis zur völligen Übernahme von
Anlagen.
In den Entwicklungsländern konzentrieren
sie sich vor allem auf urbane Gebiete. In Osteuropa bringen wiederum
Kooperationen von privaten Unternehmen mit Gemeinden genau die Energiespritze",
die nötig ist, um die Wasserversorgungssysteme zu verbessern
und den Umweltbestimmungen der Europäischen Union anzupassen.
Solche Verträge sind sehr riskant, doch
mit den richtigen Regulationsmechanismen bietet der private Sektor
gutes Potenzial für hohe und nachhaltige Gewinne, sowohl in der
Wasserversorgung als finanziell als Investment. In diesem Artikel
werden auch einige spezielle Vertragsformen erklärt, darunter
Built-operate-transfer (BOT) und Konzession. |
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Ducket
Creek - immer der Zeit voraus
Als
sich eine ländliche Gegend in Missouri zum Hightech-Zentrum entwickelte,
reichten die Kläranlagen nicht mehr aus. Viel Gedankenarbeit
wurde in die Entwicklung eines neuen Systems gesteckt, das die Bedürfnisse
der Region auf Jahre hinaus deckt - sauber und effizient.
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Wasserdicht:
Was eine Pumpe wirklich kostet
Die Wirtschaftlichkeit
eines Pumpsystems hängt nicht vom Anschaffungspreis ab. Ausschlaggebend,
ob ein System letztendlich wirtschaftlich arbeitet sind vielmehr die
Kosten für Energieverbrauch, Betrieb, Unterhalt und andere Faktoren.
Diese Kosten können bei Tauchmotorpumpen bis zu 90 Prozent der
gesamten Lebenszykluskosten ausmachen. In diesem Licht betrachtet
ist die N-Pumpe ein Schnäppchen. |
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Portrait:
Takashi Asano Globaler Experte für Wasserrecycling
Professor
Takashi Asano sagt, er studiert die örtlichen Voraussetzungen, um
optimale Lösungen für Probleme der Wasserversorgung zu finden.
In diesem Jahr erhielt Asano den Stockholm Water Prize.
Asano, Adjunct Professor am Institut für
Bau- und Umwelttechnik der University of California in Davis, hilft seit
30 Jahren Regierungen in aller Welt bei der Optimierung ihrer Wasserressourcen.
Dafür wurde ihm der 11. Stockholm Water Prize verliehen. Der Preis
wird jährlich von der Stockholmer Water Foundation gestiftet und
ehrt Institutionen, Organisationen und Einzelpersonen für außerordentliche
Leistungen zur Bewahrung und Verbesserung von Wasserqualität.
Ich
lehre keine Theorien, ich studiere die lokalen Verhältnisse und erarbeite
die bestmögliche Lösung", erklärt Asano. Eine
optimale Beratung setzt eingehende Kenntnisse über Klima, Kultur,
Wirtschaft und verfügbare Ressourcen der jeweiligen Region sowie
die Zusammenarbeit mit Experten vor Ort voraus. In jedem Land geht es
darum, einen hohen Standard in der Umwelthygiene zu erhalten, weswegen
man von Fall zu Fall entscheiden muss, ob man auf Abwasserbehandlung oder
die Sanierung anderer Bereiche setzen soll."
Neben
seiner Lehrtätigkeit veröffentlichte Asano mehr als 50 wissenschaftliche
Artikel sowie ein Handbuch über Bewässerung mit aus der städtischen
Kanalisation rückgewonnenen Abwässern (Guidance Manual - Irrigation
with Reclaimed Municipal Wastewater), das weltweit verwendet wird.
Asano
ist Industrie- und Entwicklungsländern bei der Wiederverwertung von
Wasser für landwirtschaftliche und industrielle Zwecke behilflich
gewesen und hat dazu beigetragen, Grundwasser und Umwelt zu schonen, unter
anderem als Berater der Weltbank, der Weltgesundheitsorganisation und
der FAO (United Nations' Food and Agricultural Organisation).
1999
erhielt Asano die Jack Edward McKee-Medaille der Water Environment Federation
für ein Jahrzehnt der Forschung zu mikrobiologischen Risiken und
Grundwasserrückführung.
Asano hat durch seine Studien, wie sich die gesundheitlichen Risiken von
mikrobiologischen Schadstoffen reduzieren lassen, damit Wasser rückgewonnen
werden kann, dazu beigetragen, Gesundheitsstandards in aller Welt zu verbessern.
Er will auch weiterhin Krankheitserreger erforschen, da nach wie vor nur
begrenzte Informationen zur Verfügung stehen. Weiter plant er, organische
Spurenelemente oder potenziell toxische Substanzen zu untersuchen, die
in sehr geringen Mengen in Wasser vorkommen.
Kunststoff-recycling
Das deutsche
Recyclingunternehmen STF Recycling GmbH hatte ein Trenn- und Recyclingverfahren
für Kunststoffe entwickelt, konnte dafür aber keine passenden
Pumpen finden. Zur Verarbeitung einer Mischung aus Feststoffen und Flüssigkeiten
benötigte man 21 Pumpen von unterschiedlicher Kapazität. Polystyrene
und Polyethylene von Kunststoffverpackungen mussten zerkleinert, gemahlen,
gereinigt, getrennt und getrocknet werden. Schnecken- und Kreiselpumpen
erwiesen sich als ungeeignet. Auch die C-Pumpe von ITT Flygt war außer
Stande, mit den Kunststoff- und Sandpartikeln fertig zu werden.
Die N-Pumpe war die Rettung. Ihr selbstreinigendes
Laufrad löste die durch geschmolzenen Kunststoff verursachten Verstopfungsprobleme.
Das Pumpengehäuse ist zudem mit einer Vorrichtung ausgestattet, mit
der das Gehäuse nach der Abschaltung mit Wasser gespült werden
kann und somit den Neustart nach Abschaltung der Pumpe erleichtert. Darüber
hinaus kann durch eine einfache Veränderung des Laufraddurchmessers
die Pumpenkapazität je nach Einsatzfall angepasst werden.
STF berichtet, dass die N-Pumpe nach eineinhalb
Jahren Probelauf noch immer effizient arbeitet. Das Unternehmen hat nun
126 zusätzliche N-Pumpen der Modelle 3085, 3102 und 3127 für
den Einsatz in sechs weiteren geschlossenen Recyclinganlagen bestellt.
Trockene Gräben
Als Jaeger
Construction Inc im kalifornischen Salinas eine Abwasserleitung verlegen
sollte, verzichtete das Unternehmen darauf, einen Entwässerungsspezialisten
in Anspruch zu nehmen, und versuchte selbst, die Baugruben trocken zu
halten. Bis jedes Segment Rohrleitung verlegt war, musste der Grundwasserspiegel
unter dem Niveau der Schachtarbeiten gehalten werden, die in vier bis
neun Metern Tiefe durchgeführt wurden. Man bohrte entlang der Strecke
eine Reihe von zehn Meter tiefen Löchern und versah jedes davon mit
einem Kunststoffrohr und einer Flygt-Tauchmotor-Entwässerungspumpe
vom Typ Bibo bs 2052, die das Wasser zu einem Regenablaufsystem förderte.
Mehrere Pumpenanordnungen waren zwei bis drei Wochen lang in Betrieb,
bevor mit den Ausschachtungen begonnen werden konnte. Sie arbeiteten auch
während der gesamten Bauarbeiten weiter, bis diese an der jeweiligen
Stelle abgeschlossen waren. Von den 100 verwendeten Pumpen waren mindestens
48 ständig im Einsatz, während 24 vor dem eigentlichen Arbeitsbereich
installiert wurden. Die Kosten für die Entwässerung entsprachen
ungefähr dem, was Jaeger Construction für ein externes Subunternehmen
hätte zahlen müssen. Der Unterschied ist nur, dass sich die
Pumpen nun im Besitz von Jaeger Construction befinden und somit für
das nächste Bauprojekt eingesetzt werden können.
© ITT Flygt AB, Solna, Sweden,
2001. Alle Rechte vorbehalten.
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